Die EU Kommission hat einen Gesetztesentwurf vorgelegt, nach dem bis zum 15. Oktober 2014 alle unrentablen Kohlebergwerke geschlossen werden müssen.
Damit soll schon früher als geplant mit dem ökologischen und ökonomischen Unsinn der Kohlesubventionen Schluss sein. Dies betrifft vor allem Deutschland, Rumänien und Spanien.
Damit würde nicht weiter ein hoher CO2 Ausstoß gefördert. Die Finanzminister der betroffenen Länder werden sich ebenfalls freuen, während die Gewerkschaften Sturm laufen. In Deutschland hatte man sich darauf geeinigt den Steinkohlebergbau noch bis 2018 zu fördern, nun wird befürchtet, dass viele der ca. 27.000 dort Beschäftigten früher ihren Job verlieren könnten. So bedauerlich die Einzelschicksale auch sind, ist es jedoch allemal sinnvoller mit dem Geld andere Wirtschaftsbereiche zu fördern oder den Haushalt zu entlasten.
Im Herbst muss der Ministerrat der EU den Plänen zustimmen, es wird erwartet, dass es dabei heiß hergeht.
Dieser Artikel gibt die Meinung des Autors wieder und stellt keine Anlageempfehlung dar.
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Dienstag, 20. Juli 2010
Sonntag, 11. Juli 2010
Bundesagentur für Arbeit braucht 2010 eine Milliarde weniger vom Bund
Der Bundeszuschuss für die Bundesagentur für Arbeit wird dieses Jahr nach zunächst geschätzten 10 Milliarden Euro wohl nur 9 Milliarden Euro betragen.
Dies sei auf die geringeren Entlassungen durch Kurzarbeit und einen allgemein besseren Arbeitsmarkt zurück zu führen. Es wurden jedoch vor allem befristete und Teilzeitstellen geschaffen.
Ab Januar 2011 soll der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung auf 3 % steigen, geht die Konjunkturerholung weiter, wird damit auch das Defizit der Bundesagentur für Arbeit weiter sinken. Von einem Ausgleich ist man jedoch immer noch weit entfernt.
Der BA-Chef Frank-Jürgen Weise warnt vor vorzeitigem Optimismus und weist auf die Risiken in verschiedenen Branchen hin.
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Dies sei auf die geringeren Entlassungen durch Kurzarbeit und einen allgemein besseren Arbeitsmarkt zurück zu führen. Es wurden jedoch vor allem befristete und Teilzeitstellen geschaffen.
Ab Januar 2011 soll der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung auf 3 % steigen, geht die Konjunkturerholung weiter, wird damit auch das Defizit der Bundesagentur für Arbeit weiter sinken. Von einem Ausgleich ist man jedoch immer noch weit entfernt.
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